Das Wort 'seriell' bedeutet 'einer nach dem anderen'. Zum Beispiel hört ein serieller Mörder (Serienmörder) nicht nach einem Mord auf, sondern bringt 'einen nach dem anderen' um.
Im seriellen Datentransfer transportieren wir jeweils ein Bit nach dem anderen.
Informationen werden zwischen dem Computer und dem Arduino hin und her transportiert. Im Grunde dadurch, dass ein Pin an und aus geschaltet wird (HIGH und LOW). Mit der gleichen Technik, wie wir bereits LEDs ein und aus geschaltet haben, können wir auch Daten versenden. Dabei stellt die eine Seite den Pin an oder aus und die andere Seite liest diesen Zustand. Es ist ein bisschen wie beim Morsen, wo man lange und kurze Signale sendet um Mitteilungen zu übertragen. Beim Arduino ist dabei nur das Kabel kürzer.

(Nun werden einige Leute vielleicht sagen, dass die Dinge hier zu stark vereinfacht werden. Nun, dass hier ist eine
Arduino Anleitung und keine Anleitung des physikalischen OSI Netzwerkmodells.)
Ein alter Bekannter
Die Fähigkeiten des Arduinos zur seriellen Kommunikation haben wir bereits ausführlich genutzt, und zwar jedesmal dann, wenn wir einen Sketch auf den
Arduino übertragen haben! Jedesmal, wenn wir Compile/Verify ausführen, übersetzt der Compiler unseren Sketch in binäre Einsen und Nullen. Wenn wir Upload ausführen, wird ein Bit nach dem anderen per serieller Kommunikation über das USB-Kabel auf den
Arduino übertragen. Dort werden sie dann im Speicher des Hauptchips abgelegt.
Wenn du das nächste Mal einen Sketch auf deinen
Arduino überträgst, dann achte einmal auf die beiden kleinen LEDs in der Nähe des USB-Anschlusses. Während der Übertragung flackern sie. Eine LED flackert, wenn der
Arduino Daten empfängt (RX) (= receive, empfangen), die andere (TX) (= transmit, senden), wenn er Daten sendet.
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