Lötfreie Steckbretter sind ein wichtiges Werkzeug, um die Elektronik kennen zu lernen. Sie ermöglichen es, sehr schnell Schaltungen aufzubauen und Ideen zu testen, bevor sie auf Platinen übertragen werden. Sie sind preiswert und wiederverwendbar. Sie sind in Hobbyläden und bei Elektronikhändlern erhältlich. Meistens sehen sie so ähnlich wie auf der folgenden Abbildung aus.

Also ein Stück Plastik mit einer Menge Löchern. Wie auch immer, im Inneren spielt sich etwas ganz Besonderes ab. Obwohl Du es nicht sehen kannst, befinden sich im Inneren viele Metallstreifen, die die Zeilen und Spalten miteinander verbinden. Die Metallstreifen besitzen an ihren Enden Federn, die die Drähte festhalten, wenn Du einen Draht in ein Loch steckst.

Das Bild zeigt zwei verschiedene Arten von Metallstreifen. Es gibt kurze, die 5 Löcher miteinander verbinden und sehr lange, die 25 (oder mehr) Spalten miteinander verbinden. Die langen Metallstreifen werden
Schienen genannt und die kurzen
Reihen Steckbretter bestehen meistens aus paarweise angeordneten 5-Lochreihen und zwei langen Schienen auf jeder Seite. Das Steckbrett auf der linken Seite hat beispielsweise 30 Reihenpaare und jeweils zwei lange Doppelschienen auf jeder Seite. Das Steckbrett rechts ist sehr klein. Es hat nur 17 Reihenpaare und keine Schienen. In dieser Lektion zeigen wir sowohl Bilder von dem kleinen Steckbrett auf einem Protoshield als auch von einem Standard-Steckbrett ohne ein
Shield. Wie auch immer, am Ende dieser Lektion bleibt es Dir überlassen, wie Du eine Verbindung zum Standard-Steckbrett herstellst, OK?
Hinweis
So problemlos wie sie zu sein scheinen, lötfreie Steckbretter können Kontaktschwierigkeiten haben, besonders, wenn sie schon etwas älter sind. Wenn Du Schwierigkeiten mit Deinen Schaltungen haben solltest, könnte es sein, dass die kleinen Metallfedern nicht mehr gut sind. Versuche dann ein bisschen mit den Händen nachzuhelfen oder stecke den Draht in ein anderes Loch.
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